SZCZEPANIK Polychrom-Lösung (Zytologische Schnellfärbung)

SZCZEPANIK Polychrom-Lösung (Zytologische Schnellfärbung)

Art.Nr.: 14697

Details

Gebrauchsfertige Lösung SZCZEPANIK Polychrom-Lösung (Zytologische Schnellfärbung) zur Verwendung in der Histologie und/oder Zytologie zum Färben von Abstrichpräparaten

Weitere Informationen zum Produkt:

Verwendung:Färben von Abstrichpräparaten
Bestandteile:Ethanol
Ethylenglycol
Lichtgrün
Bismarckbraun
Eosin
Essigsäure
Phosphorwolframsäure
Lagerung:15 … 25 °C
Haltbarkeit:ca. 24 Monate
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SZCZEPANIK Polychrom-Lösung (Zytologische Schnellfärbung) - 100 ml
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SZCZEPANIK Polychrom-Lösung (Zytologische Schnellfärbung) - 250 ml
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SZCZEPANIK Polychrom-Lösung (Zytologische Schnellfärbung) - 1.000 ml
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SZCZEPANIK Polychrom-Lösung (Zytologische Schnellfärbung) - 2.500 ml
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Zusatzinformation

Gefahren- und Sicherheitshinweise:

Gefahrenhinweise:
H225 Flüssigkeit und Dampf leicht entzündbar. H302+H312+H332 Gesundheitsschädlich bei Verschlucken, Hautkontakt oder Einatmen. H319 Verursacht schwere Augenreizung. H370 Schädigt die Organe. Sicherheitshinweise:P210 Von Hitze, heißen


Signalwort 1: Gefahr
Signalwort 2: Gefahr

Gebrauchsanweisung / Protokoll / Anwendungsempfehlungen

Verwendung:
Die PAP Färbung ist nach Ihrem Erfinder Georg Nicolas Papanicolaou benannt und die meist verwendete Färbemethode für zytologisches Material.
Die Färbung wird in der gynäkologischen in-vitro-Diagnostik für die Früherkennung von Tumoren eingesetzt. Darüberhinaus sind andere zytologische Nachweise mit dieser Färbemethode möglich.
Die Färbelösung Papanicolaous Lösung 3b wird in Kombination mit Papanicolaous Lösung 1a Harris (Artikel-Nr.: 11953) und Papanicolaous Lösung 2a Orange G (Artikel-Nr.: 11957) in der Papanicolaous Färbung angewendet werden.
Die Färbelösung ist ausschließlich für die professionelle Anwendung als in-vitro Diagnostikum im zytologischen bzw. histologischen Labor vorgesehen.

Prinzip:
Nach der Kernfärbung mit Papanicolaou Lösung 1a Harris erfolgt im zweiten Schritt die Zytoplasmafärbung mit Papanicolaou 2a Orange G. Die verhornten und reifen Plattenepithelzellen werden rot-orange dargestellt. Im dritten Färbeschritt kommt Papanicolaou Lösung 3b(EA50) zu Einsatz. Eine polychrome Lösung aus Eosin, Lichtgrün und Bismarckbraun. Durch die unterschiedliche Grösse der Farbstoffmoleküle und die unterschiedliche Beschaffenheit des Cytoplasmas ist es möglich das Plattenepithel in reife oder unreife Zellen zu differenzieren.

Verfahren:
Die PAP-Färbung kann als Handfärbung oder als Automatenfärbung durchgeführt werden. Die zytologischen Präparate werden i.d.R. vor der Färbung mit einem methanolhaltigen Fixiermittel oder speziellen zytologischen Fixativen fixiert. Das luftgetrocknete Material kann dann wie in den beiden folgenden Beispielen gefärbt werden:
Progressive Färbung:
(1) Ethanol 70% 2 min
(2) Aqua dest. 30 sec
(3) Papaninolaou Hämatoxylin (PAP 1a) 3 min
(4) fließendes Leitungswasser 5 min
(5) Ethanol 96% 30 sec
(6) Papanicolaou Lösung (PAP 2a) 3 min
(7) Ethanol 96% 30 sec
(8) Ethanol 96% 30 sec
(9) Papanicolaou Lösung (PAP 3b) 3 min
(10) Ethanol 96% 30 sec
(11) Ethanol 96% 30 sec
(12) Isopropanol 1 min
(13) Xylol 2 min
(14) Xylol 2 min
(15) Trocknen und Eindecken
Regressive Färbung:
(1) Ethanol 70% 2 min
(2) Aqua dest. 30 sec
(3) Papaninolaou Hämatoxylin (PAP 1a) 5 min
(4) Salzsäure 0,25 %ig 1 min
(5) fließendes Leitungswasser 5 min
(6) Ethanol 96% 30 sec
(7) Papanicolaou Lösung (PAP 2a) 1 min
(8) Ethanol 96% 30 sec
(9) Ethanol 96% 30 sec
(10) Papanicolaou Lösung (PAP 3b) 1 min
(11) Ethanol 96% 30 sec
(12) Ethanol 96% 30 sec
(13) Isopropanol 1 min
(14) Xylol 2 min
(15) Xylol 2 min
(16) Trocknen und Eindecken
Die Färbung kann progressiv oder regressiv erfolgen. Bei einer progressiven Färbung wird überschüssiger Farbstoff durch Spülen in Leitungswasser zu einem wasserunlöslichen Lack umgewandelt ("Bläuen"). Bei einer regressiven Färbung wird durch längeres Färben ("Überfärben") und durch anschließendes Spülen in 0,1% Salzsäure-Lösung differenziert.
Jedes Labor sollte eine eigene Arbeitsanweisung für ein Färbeprotokoll erstellen, die sich an den Gegebenheit des Labors und den jeweils zu bearbeitenden Fragestellungen des Anwenders orientieren.
Weitere mögliche Verwendungen der Komponente wurden im Rahmen der Leistungsbewertung nicht getestet.

Leistung:
Erwartete Ergebnisse Lichtmikroskop:
Zellkerne: blau, dunkelviolett
Zytoplasma: blaugrün
Verhornt: rot-orange
Erythrozyten: rot
Bakterien: grau-blau
Trichomonaden: grau-grün

Verkauf an Privatanwender

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Färbekit: SZCZEPANIK-Färbung (Zytologische-Schnellfärbung)

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