Frankfurter Evolutionstheorie

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Frankfurter Evolutionstheorie

Art.Nr.: 11226

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Heft 6 des 2. Jahrganges der Reihe "QUERSCHNITTE zum Thema "Frankfurter Evolutionstheorie"


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Kurzfassung des Inhaltes:

(1) Die Frankfurter Evolutionstheorie: Neue Ansätze für die Erforschung der Evolution des Lebens
(2) Die Frankfurter Evolutionstheorie: Inspiration für das Management von Marken

Die Frankfurter Evolutionstheorie (FET) bietet seit nunmehr fast 40 Jahren alternative und ergänzende Ansätze für die Evolutionsforschung. Sie wurde durch eine Arbeitsgruppe am Forschungsinstitut und Naturmuseum Senckenberg entwickelt und hat entscheidende Beiträge zur Rekonstruktion evolutionsgeschichtlicher Abläufe (Stammesgeschichte, Bauplanevolution) geliefert. Die hierzu entwickelte Methode der Konstruktionsmorphologie eröffnet eine neue Betrachtungsweise für Lebewesen, die weit über die bisherigen Merkmalsbeschreibungen hinausgeht. Körperformen und Körperaufbau werden im Rahmen der FET als wissenschaftliches Problem betrachtet und als aktiv (d.h. unter Energieaufwand) erzeugt angesehen. Evolution wird nicht als Ursache, sondern als Ergebnis des kontinuierlichen organismischen Wandels verstanden. Die Prinzipien der Thermodynamik liefern den naturgesetzlichen Rahmen für dieses grundsätzlich neue und von klassischen Konzepten abweichende Verständnis von Lebewesen und ihrer Evolution. Diese Rahmenprinzipien erlauben es, den Bauplanwandel (die Makroevolution) zu untersuchen und zu rekonstruieren. Die FET hat ihren eigenen Geltungsbereich in der Evolutionsforschung und ergänzt damit die bestehende Synthetische Theorie der Evolution in entscheidendem Maße. Dennoch ist die FET bis heute nur ansatzweise in der Scientific Community etabliert. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Zentral scheint zu sein, dass mit Etablierung der FET eine Revision so mancher bisheriger morphologischer und evolutionsbiologischer Wissensbestände nötig werden könnte. Vor allem aber wirft sie ein neues und daher ungewohntes Licht auf die Forschungsgegenstände der Biologie und eröffnet neue Forschungsfelder, ähnlich wie in der Physik die Quantentheorie neben der Newtonschen Mechanik oder in der Chemie das Orbitalmodell neben dem Bohrschen Atommodell. Die Chancen und Möglichkeiten, welche die FET eröffnet, sind enorm. Mit ihrer Hilfe können neue, bislang unbedachte Aspekte in die Evolutionsforschung integriert und ganz neue Fragen aufgeworfen und bearbeitet werden. Die FET zeigt, dass die Evolutionswissenschaft eine lebendige Disziplin ist, die sich weiterentwickelt, bestehende Konzepte hinterfragt und ihre Geltungsbereiche diskutiert. Die Etablierung neuer Theorien vollzieht sich oft nur langsam. Die FET ist aber bereits in einigen Lehr- und Schulbüchern zu finden. In hessischen Schulen steht sie auf dem Lehrplan für die Klassen 12/13. Mittlerweile bekunden Wirtschaftsunternehmen ihr Interesse an den Konzepten der FET. Ein Beitrag des Markenberaters Holger Schmidt, Geschäftsführer der TNT Akademie, zeigt, wie die Prinzipien der FET sich auf die Untersuchung von Markenentwicklung anwenden lassen.

44 Seiten

QUERSCHNITTE erscheint im Khorshid-Verlag.

ISSN: 1862-4839

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