Evolution der schwimmenden Vierfüsser

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Evolution der schwimmenden Vierfüsser

Art.Nr.: 11228

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Heft 8 des 3. Jahrganges der Reihe "QUERSCHNITTE" zum Thema "Evolution der schwimmenden Vierfüsser"


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Kurzfassung des Inhaltes:

Begleitheft zum gleichnamigen Poster

Das Poster zeigt die Evolution der schwimmenden Vierfüßer, hochspezialisierter Wirbeltiere. Dabei geht es weniger darum, dass die meisten landlebenden Wirbeltiere prinzipiell noch schwimmen können, sondern es geht um die Möglichkeiten des jeweiligen Körperbaus zu weiterem evolutionären Wandel. Deswegen zeigt das Poster die evolutiven Abfolgen von Körperkonstruktionen auf verschiedenen Evolu-tionsbahnen. Wenn sich Vierfüßer das Wasser als Lebensraum erschlossen, so tat es „ein jeglicher nach seiner Art“. Um solche Parallelentwicklungen verstehen zu können, werden biomechanische Wandlungen in den Vordergrund gestellt; das Argumentieren mit „Umweltanpassungen“ würde hier nicht weiter helfen. Die Evolutionsgeschichte macht deutlich, dass Tiere als autonome, selbstbewegende Konstruktionen aktiv in neue Lebensräume vordringen und „Anpassungen“ eine nachgeordnete Feststellung sind. In allen vier landlebenden Wirbeltiergruppen – Amphibien, Reptilien, Vögel, Säugetiere – gab es Entwicklungen zu einem Leben im Wasser. Bei dieser „Rückkehr“ ins Wasser wurden vorhandene, je nach Verhalten genutzte Optionen intensiver eingesetzt. Im Wesentlichen nehmen die Tiere ihre an Land wohl etablierte Bewegungsweise mit ins Wasser: Das Flusspferd „läuft“, die Schildkröte „rudert“, der Pinguin „fliegt“, und der Wal biegt sich galoppierend als ob er noch Beine hätte. Ausgehend von unterschiedlichem Körperbau wurden zudem immer wieder Schlängelformen und Laminarspindelformen entwickelt. Allerdings – bei allen Abwandlungen bleibt die Grundmaschinerie des Antriebs, nämlich der längenkonstante Körperstamm, mit seiner Biegsamkeit erhalten. Die typische Wirbeltierkonstruktion geht nicht verloren, doch wird sie durch Abwandlungen der Körpergestalt und der Extremitäten (Beine, Arme, Flügel) stark überprägt. Hinter allen diesen Entwicklungen stecken naturgesetzliche Prinzipien, die die-se allmählichen Umformungen bestimmen, und nicht etwa – wie Anhänger antiwissenschaftlicher Ideologien behaupten würden – ein „intelligent geplantes Design“. Jedem der Evolutionsfelder entspricht eine Körperkonstruktion mit ihrer spezifischen Bewegungsweise (im Poster als helle Illustrationen); der weiße Pfeil zeigt in die Schwimmrichtung, die schwarzen Pfeile verweisen darauf, durch welche Bewegungen der Schwimmantrieb erzeugt wird.

36 Seiten

QUERSCHNITTE erscheint im Khorshid-Verlag.

ISSN: 1862-4839

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